Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




Unser Forum zur Biotüte
Sie fragen, wir antworten!

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es in unserer Region die Biotüte.
Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen.
Daher bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit, Fragen zur Biotüte zu stellen oder einen Kommentar zu hinterlassen.




Frage 1 bis 10 von 144
  • 25.06.2019
    Hallo, könnten Sie bitte einen Biomüllcontainer für Konz-Roscheid beantragen?
    Man muss jedes Mal extra mit dem Auto runterfahren, dieses ist ja aus den bekannten Gründen nicht gerade ideal.
    Mit freundlichen Grüßen
    Andrea Bremm
    P.S: Auch ich bedauere das Wegfallen der Maismehltüten.
    Andrea Bremm
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Leider hat die Stadt Konz bisher auf unsere Nachfragen für Konz-Roscheid keinen Platz für einen Sammelcontainer zugewiesen.
    Gerne können Sie sich direkt an die Gemeinde wenden und dort auf den Bedarf hinweisen. Erfahrungsgemäß führt dies in vielen Fällen zum Erfolg. Sobald und die Genehmigung der Gemeinde vorliegt, stellen wir gerne kurzfristig einen Sammelcontainer auf.

    Die Maismehltüten sind leider in der Biogasanlage nicht rückstandslos verwertbar und können daher künftig nicht mehr zum Sammeln von Bioabfällen verwendet werden. Ausschließlich Papiertüten sind für die Nutzung geeignet.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 24.06.2019
    Ich möchte den neuesten Stand wegen der Biotüte abgeben. Ganz ehrlich, ich hätte mir besser nicht im Frühjahr die Maismehltüten genommen. Diese Tüten waren mehr als perfekt. Es machte richtig Spaß Biomüll zu sammeln und auch zum Container zu bringen. Diese sind seit 3 Wochen alle und ich musste wieder auf die Papiertüten zurück greifen was für mich jetzt bedeutet, dass ich keinen Biomüll mehr sammeln werde und ihn wieder in den Hausmüll entsorgen werde. Grund: Die Papiertüte reißt jedesmal wenn ich sie aus dem Behälter nehme, obwohl keine Flüssigkeiten hinein kommen. Die Mailmehltüte war mehr als perfekt. Kein Reißen mehr, die Tüte oben zusammen knoten, aus der Tonne und ab in den Container. Jetzt läuft es so ab, dass die Papiertüte reißt, du mit einer Hand den Deckel anheben musst vom Container, dann den Behälter hoch heben, diesen auskippen musst, was super Freude macht, wenn alles voller Fliegen und Maden krabbelt. Ich hoffe, dass nach einer besseren Lösung gesucht wird bis dann im Januar 2020 das neue System beginnt, wo nur noch 13 kostenlose Leerungen der Mülltonne vorhanden sein werden. Ich war wirklich sehr angetan und habe auch seit Januar 2018 meinen Biomüll gesammelt, aber die Lust ist aufgrund der negativen Tüten verschwunden. Freundliche Grüße Marion
    Marion Marion Krämer
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Auch wenn die Maismehltüten im Handling sehr nutzerfreundlich sind, so konnten Sie in der Biogasanlage jedoch nicht rückstandslos verwertet werden. Daher ist eine Nutzung zukünftig nicht mehr möglich.
    Derzeit testen wir einen belüfteten Sammeleimer, welcher ein Durchnässen und Reißen der Papiertüten verhindern soll. Die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Sollte dieser Eimer tatsächlich zum Einsatz kommen, werden wir in der Presse und auf unserer Webseite darüber berichten.
    Seien Sie versichert, dass wir kontinuierlich bemüht sind das System zu verbessern und so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Dabei sind wir jedoch verpflichtet, immer auch die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen und am Ende die bestmögliche Lösung für alle zu finden.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 14.06.2019
    Danke für Ihre Antwort zu meinem Beitrag 140.

    Es gibt eine Petition mit 5536 Unterstützern aus dem Jahr 2014. Mit Teilnehmern aus Berlin oder Bayern. Explizit gefragt wurde hier anscheinend niemand.

    Mit der Einführung der Smart Tonne werden nur noch 13 Lehrungen in den Gebühren enthalten sein. Heute sind es 24. Das Argument des überlegendem Sortiersystem aus der Petition dürfte damit erledigt sein, denn das bedeutet bis zu einer Verdopplung der Kosten für die Leute, die den Biomüll nicht per Auto wegfahren wollen oder können.

    Die Tonne für das Bringsystem ein Schweich steht dort, wo praktisch jeder mindestens 1 Kilometer fahren muss, und für Leute aus Kernschweich wesentlich mehr. Für so gut wie niemanden ist es auf dem Weg. Ich kenne niemanden, der das nutzt.

    In der Petition wurde auch ein Zwang für eine Biotonne benannt. In anderen Regionen ist das völlig freiwillig. Dann sollen die 5000, die keine Tonne haben wollen, sie halt nicht nehmen. Es gibt aber mehrere 100 Tausende andere. Kritische Masse kommt da locker zusammen.

    Unter dem Strich ist das Bringsystem, welches spätestens nach der verkappten Gebührenerhöhung aufgezwingen wird, unausgegoren. Nehme dein Auto und fahre den stinkenden Müll zu einer Abgabestelle. Ich würde gerne mal die Zahlen dazu sehen. Bei uns ist der Bioabfall alle 2 Wochen geschätzt 40 Liter. 1000 Haushalte also 40000 Liter alle 2 Wochen. Wieviel wird zur Zeit abgeholt? Eine Tonne mit wieviel Litern? 5% vom Potenzial? Für etwas, was als wertvoller Wertstoff für Energiegewinnung und Düngung gesehen wird?

    Wo wir vorübergehend gewohnt haben, musste die Restmülltonne nur noch unregelmäßig gelehrt werden. Die braune Tonne war hingegen sehr effizient.

    Danke und schöne Grüße.

    Dan Hued
    Vielen Dank für Ihren erneuten Beitrag.

    Die Erfassung von Bioabfällen im Gebiet des A.R.T. ist in zwei Bereiche geteilt. Die Erfassung von Grüngut einerseits über die entsprechenden Sammelstellen im Verbandsgebiet und die Erfassung von Biogut andererseits über die entsprechenden Sammelcontainer.
    Diese getrennte Erfassung ist in der Region nicht nur seit Jahren gelebte Praxis, sie ermöglicht außerdem eine hochwertige Verwertung des Grünguts zu Dünger in der Landwirschaft sowie zu zertifiziertem Kompost. Hier werden Wertstoffe auf direktem Weg zurück in den Kreislauf gebracht.
    Abschließend möchten wir Ihnen die aktuellen Sammelmengen im Verbandsgebiet mitteilen.
    Im Jahr 2018 hat der A.R.T. in der Gesamtheit mehr als 100.000 Mg/a Bioabfall in der Stadt Trier, dem Landkreis Trier-Saarburg, dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und dem Landkreis Vulkaneifel gesammelt.
    Das entspricht rund 199 kg/Ew*a. Damit liegt der A.R.T. im Bereich der Bioabfälle deutlich über dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von ca. 171 kg/Ew*a.
    Wir würden uns freuen, wenn auch Sie zukünftig unser System unterstützen.
    Ihr Team des A.R.T.

    Das in den Sammelcontainern erfasste Biogut wird in einer Biogasanlage ebenfalls sehr hochwertig genutzt. Das in diesem System erfasste Material ist nachweislich deutlich hochwertigere Biomasse als die, die üblicherweise über die Biotonne erfasst wird.
    Wir sind bestrebt, die Wege zu den Sammelcontainern so kurz und praktisch wie möglich zu halten. Leider sind wir bzgl. der Stellplätze auf die Zusammenarbeit der Kommunen angewiesen, da wir deren Genehmigung für das Aufstellen jedes Sammelcontainers benötigen. Gerne können Sie unsere Bemühungen unterstützen und sich bzgl weiterer Standplätze direkt an Ihre Gemeinde wenden.


  • 13.06.2019
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich würde gern in meinem 4 Parteien Mietshaus die Biotüte etablieren.
    Leider habe ich für die zugehörigen 10l Tonnen nie einen Coupon erhalten.
    Wäre es möglich die Tonnen + Tüten bei der nächsten Abholung/ Sperrmüll geliefert zu bekommen?
    Sabrina Mayer
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Eine Lieferung der Sammeleimer ist leider nicht möglich. Sie bekommen die Sammeleimer bei Ihrer Verbandsgemeinde. Dort liegen auch die Coupons vor.

    Ihr A.R.T. Team


  • 13.06.2019
    In Beitrag 126 wurde der Sinn des Bringsystems bezweifelt. Auch ich habe in einer Region gelebt, wo es Tonnen gab and gibt, und es hervorragend funktioniert. Ökologisch ist es auch sinnvoll, wenn Müll in einer Rundfahrt abgeholt anstelle von individuellen Hin- und Rückfahrten. Gegeben der jetzigen Klimadebatte sollte das auch besondere Beachtung finden.

    Als Antwort schreiben Sie: "In unserer Region gab es deshalb massiven Widerstand gegen die Biotonne."

    Wir sind uns nicht bewusst, gefragt worden zu sein. Können Sie bitte Grundlage zu dieser Aussage teilen?

    Danke schön!

    Dan Hued
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Der Widerstand gegen die Biotonne kanalisierte sich 2015 insbesondere in einer Online-Petition mit einigen Tausend Unterschriften. Aber auch politisch fand die Biotonne wegen der besonderen Bedingungen in unserer Region keine Mehrheit. Wegen der Gegebenheiten vor Ort räumt der Gesetzgeber den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern die Möglichkeit ein, über die einzuführenden Systeme selbst zu entscheiden.

    Zum Thema Klimaschutz: Bei der flächendeckenden Einführung der Biotonne ist neben dem Platzbedarf für die Tonne auch zu bedenken, dass alle Straßen abgefahren werden müssen. Die Sammelfahrzeuge sind also auch dort unterwegs, wo diejenigen, die ihre Bioabfälle kompostieren, keine Biotonne nutzen und bereitstellen.

    Wie aus der Antwort zu dem Beitrag Nr. 126 hervorgeht, hat sich der A.R.T. mit dem Land Rheinland-Pfalz darauf verständigt, für Speisen- und Küchenabfälle ein zusätzliches, freiwilliges Bringsystem mittels Biotüte einzuführen, das sogenannte Trierer Modell plus (mechanisch-biologische Trocknung plus flächendeckendes Bringsystem für Bioabfälle). Dieses System wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Danach wird entschieden, wie in Zukunft die Bioabfälle erfasst werden.


  • 04.06.2019
    Guten Tag,

    Ich möchte anregen einen Biogutcontainer an die Wertstoffinsel in der Olewiger Str. 111 aufzustellen. So wäre ein guter Zugang für viele in Olewig gewährleistet. Viele fahren dort vorbei.

    Viele Grüße, Leo

    Leo .
    Vielen Dank für Ihren Vorschlag.
    Wir werden den Standplatz gerne prüfen und anschließend eine entsprechende Genehmigung anfragen.
    Da wir für die Standplätze die Genehmigung der zuständigen Gemeinde benötigen, ist es erfahrungsgemäß sehr hilfreich, wenn Sie unsere Bemühungen im direkten Kontakt mit dem Ortsvorsteher unterstützen.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 04.06.2019
    Guten Abend,

    schade, dass die Biotonne abgeschafft wird. Ich werde den Müll zwar weiterhin trennen, bin aber sehr gespannt auf den allgemeinen Rückgang.

    Wird erfasst/ ausgewertet wieviel Biomüll vor und wieviel nach der Biotüte gesammelt wurde?
    Wenn ja, wie ist der Zeithorizont?

    Wie stellen Sie sich das Handling für ältere Menschen vor, die nicht mehr mobil sind? Muss hier einfach akzeptiert werden, dass die Restmülltonne teurer (, da schwerer) wird?

    Beste Grüße

    Sandra Dreimüller
    Vielen Dank für Ihre Nachricht,

    im Rahmen der Harmonisierung aller Leistungen im Verbandsgebiet des A.R.T. hat der Kreistag in der Vulkaneifel die Abschaffung der Biotonne beschlossen.

    Wie in den anderen Landkreisen üblich, haben Sie auch in der Vulkaneifel zukünftig die Möglichkeit, Nahrungs- und Küchenabfälle über das Bringsystem auf kurzen Wegen in den Sammelcontainern zu entsorgen. Diese sind - sofern uns die jeweilige Gemeinde die entsprechende Genehmigung erteilt - ohne großen Aufwand erreichbar.

    Gartengrün kann dann ausschließlich an den Grüngutsammelstellen angeliefert werden. Dies ermöglicht im Sinne der Ressourcenschonung eine wesentlich höherwertigere Behandlung Ihrer Gartenabfälle.
    Während die Abfälle aus der Biotonne lediglich in Biogasanlagen verwertet werden können, kann Gartengrün direkt vor Ort von den Landwirten, die unsere Sammelstellen betreiben, als hochwertiger Dünger auf die Felder ausgebracht werden.
    Sträucher u.ä. werden zu zertifiziertem Kompost verwertet, der ebenfalls wieder in den heimischen Gärten als natürlicher Dünger zum Einsatz kommt.

    Vielerorts erklären sich Nachbarn und/oder Verwandte/Bekannte bereit, regelmäßig den Grünschnitt mehrerer Haushalte zur Sammelstelle zu bringen.

    Gerne stehen wir Ihnen für weitere Rückfragen zur Verfügung.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 23.05.2019
    Um Kosten zu sparen schlage ich vor, die Halter an den Tüten wegzulassen. Zusätzlich wird dadurch das Handling erleichtert. Ich schneide sie immer ab, bevor ich die Tüte in den normalen Mülleimer stelle. Neben Bio- Papier- und Plastikmüll haben wir nämlich fast keinen Restmüll mehr!
    Didier Gross
    Guten Tag Herr Gross,

    vielen Dank für Ihren Vorschlag. Dieser ist bereits in der Umsetzung. Griffe an den Tüten wird es mittelfristig nicht mehr geben. Da wir aus Kostengründen immer größere Mengen bestellen, kann dies erst bei der nächsten Bestellung berücksichtigt werden.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 17.05.2019
    Kann ich selbst im Einzelhandel eingekaufte Maismehltüten nutzen für meinen Biomüll?
    Birgit Schaber
    Guten Tag Frau Schaber,

    Handelsübliche Maismehltüten können aufgrund der kurzen Verweildauer des Materials in der Biogasanlage nicht vollständig zersetzt werden. Wir bitten daher darum, ausschließlich Papiertüten für das Sammeln von Bioabfällen zu verwenden.
    Alternativ können Sie unseren Sammeleimer auch ohne Tüte verwenden.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 09.05.2019
    Hallo liebes Team,

    Leider habe ich heute erfahren dass es keine Maismehltüten mehr gibt. Und man wieder die Papiertüten nutzen muss.
    Ab wann ist wieder mit den Maismehltüten zu rechnen, so ungefähr?

    Liebe Grüße Marion

    Marion Krämer
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Die Testphase für die Maismehltüten ist in der Tat beendet.
    Neben den Tüten wurden auch alternative Sammelbehälter getestet, um die Problematik durchweichender Tüten zu lösen.
    Derzeit werten wir die verschiedenen Ergebnisse aus und werden dann entscheiden, welche Lösung wir dauerhaft anbieten können. Daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskunft darüber geben, ob es in Zukunft Maismehltüten für die Sammlung von Biogut geben wird.

    Sobald eine Entscheidung hierzu vorliegt, werden wir selbstverständlich auf unserer Internetseite und in der Presse darüber informieren.

    Ihr Team des A.R.T.



Vielen Dank für Ihre Nachricht!
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