Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




01.10.2018

Die Mitarbeiter und Fahrzeuge der Müllabfuhr bekommen ein neues Zuhause

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) hat in der Sitzung der Verbandsversammlung am vergangenen Montag über seine zukünftigen Standorte für Verwaltung und Logistik entschieden. Die 40 Sammel- und Transportfahrzeuge des Zweckverbands bekommen in Mertesdorf ein neues Zuhause.

Die heute neben der Logistikabteilung ebenfalls in der Löwenbrückener Straße beheimatete Verwaltung des A.R.T. wird am Standort des Kundenzentrums in der Metternichstraße in Trier zusammengelegt.

Grund für diese Entscheidungen ist, dass der innerstädtische Standort in der Löwenbrückener Straße mittelfristig nicht mehr zur Verfügung stehen wird, da die Stadt Trier dort ein neues Baugebiet plant. „Wir haben unterschiedliche Optionen für eine Neuansiedlung eingehend geprüft – die Möglichkeit, mit der Stadt Trier zur Hebung von Synergieeffekten einen neuen Standort gemeinsam in der Metternichstraße zu entwickeln, musste verworfen werden, so dass sich ein Neubau in Mertesdorf und die Zusammenlegung der Verwaltung am neuen Standort in Trier als geeignete Alternative anbot.“ bestätigt Max Monzel, Verbandsdirektor des A.R.T.

Das Entsorgungs- und Verwertungszentrum (EVZ) in Mertesdorf ist schon heute ein bedeutender Standort für die regionale Abfallentsorgung. Dort werden die Abfälle von mehr als 530.000 Menschen zusammengeführt und in einer der modernsten Abfallaufbereitungsanlagen verwertet. Die Ansiedlung des Fuhrparks an diesem Ort ist aus wirtschaftlichen und praktischen Erwägungen somit eine logische Konsequenz.

Durch die Lage des EVZ an der L 151 mit unmittelbarer Anbindung an die Autobahn ist die Erreichbarkeit deutlich besser als die des bisherigen Standorts in der Trierer Innenstadt. Nach dem Entladen der Fahrzeuge entfallen zusätzliche Leerfahrten, da die Fahrzeuge auf dem Gelände des EVZ verbleiben können. Das hierdurch verringerte  Verkehrsaufkommen durch LKWs in der Stadt Trier ist ein weiterer Pluspunkt für die Standortentscheidung.

Das Kundenzentrum sowie der Wertstoffhof in der Metternichstraße in Trier-Nord bleiben unverändert bestehen.

Die Planung des Neubaus soll möglichst noch in diesem Jahr zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Ein entsprechender Architekturwettbewerb wurde im Sommer diesen Jahres abgeschlossen. Der beste Entwurf wurde von dem renommierten luxemburgischen Architekturbüro jim clemes, Esch, vorgelegt und prämiert. Bei den aktuell anstehenden Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Eingangsbereich des EVZ werden die neuen Anforderungen bereits berücksichtigt.

Im Anschluss an die einstimmige Entscheidung der Verbandsversammlung hat die Verbandsleitung die Ratsmitglieder der umliegenden Gemeinden nach Mertesdorf ins EVZ eingeladen, um sich Vorort ein Bild von den geplanten Baumaßnahmen machen zu können. Die Beschäftigten des Zweckverbandes wurden ebenfalls zeitnah über die Entscheidungen informiert; die Arbeitnehmervertretung hatte bereits im Vorfeld ihre Zustimmung zum Umzug signalisiert. Im Ergebnis wird mit dieser weitreichenden Entscheidung ein für den Verband erfolgreiches Ende einer langjährigen Standortdebatte gefunden.