Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




Unser Forum zur Biotüte
Sie fragen, wir antworten!

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es in unserer Region die Biotüte.
Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen.
Daher bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit, Fragen zur Biotüte zu stellen oder einen Kommentar zu hinterlassen.




Frage 31 bis 40 von 397
  • 09.03.2020
    Hallo,
    warum gibt es in Wohnanlagen mit mehreren Eigentumswohnungen keine verbindliche Mülltrennung, insbesondre keine Biosammelbehälter ?
    Ch. Neumann
    Charlotte Neumann
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Die Gesetze der Kreislaufwirtschaft gelten auch für Bewohner von Wohnanlagen. Sie schreiben für alle Bürgerinnen und Bürger die Getrennterfassung von Abfällen vor.

    Für Bioabfälle gibt es im Zuständigkeitsgebiet des Zweckverbands A.R.T. die Biotüte. Dieses Bringsystem steht auch Bewohnern von Wohnanlagen zur Verfügung.


  • 02.03.2020
    Hallo!
    Besteht die Möglichkeit den alten Braunen Behälter gegen das neue Modell in Grün mit den Löchern zu tauschen?
    Lg
    Jenny .
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Gerne tauschen wir Ihren geschlossenen Sammelbehälter gegen das neue belüftete Modell. Wenden Sie sich hierzu bitte an einen unserer Standorte.

  • 02.03.2020
    Hallo,
    ich bin mit dem Biomüll System voll zu frieden und ich habe so kaum noch Restmüll. Ich gehe alle 5-6 Tage zum Sammelbehälter. Leider machen die meisten meiner 30 Mitbewohner in unserem Wohnblock nicht mit und unsere Restmülltonnen sind genauso voll wie vorher. Für mich wird es also nicht preiswerter. Schade - denn das System ist eigentlich gut.
    Bärbel Mikler
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Auch wenn Ihre Restabfallbehälter durch Ihr Engagement nicht wesentlich leerer werden, so wird doch zumindest Ihr Bioabfall einer entsprechenden Verwertung zugeführt.
    Gerne können Sie im persönlichen Kontakt Ihre Nachbarn über die Vorteile einer getrennten Entsorgung informieren, so dass Sie künftig gemeinsam auch von den finanziellen Vorteilen profitieren können.

  • 02.03.2020
    Nachtrag zur Antwort 361 an Ingird Wesseler:

    Sie schreiben: "Das jetzige Bringsystem ist für den Nutzer auch tatsächlich nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden, weil es jeder nutzen kann."

    Behaupten Sie ernsthaft, im derzeitigen Gebührenmodell seien die Kosten für das Bringsystgem nicht einkalkuliert und würden von ALLEN Haushalten getragen?

    Sie schreiben: " Der A.R.T. hat aus diesem Grund das jetzige Bioabfallerfassungssystem eingeführt und zum 01.01.2020 auch auf den Landkreis Vulkaneifel ausgeweitet. "

    Möchten Sie mit dieser Aussage implizieren, das vorherigen Biotonnensystem im LK Vulkaneifel hätte den gesetzlichen Anforderungen zur Getrenntsammlung nicht genügt?

    Thomas Gemmel

    Thomas Gemmel
    Die von Ihnen gezogenen Schlussfolgerungen sind nicht korrekt.
    Wir behaupten nicht, dass das System Biotüte keine Kosten verursacht, die durch den Gebührenhaushalt getragen werden müssen. Die Kosten sind in der Jahresgrundgebühr enthalten.
    Im Gegensatz zum "alten" System Biotonne im Landkreis Vulkaneifel fallen für die Nutzung jedoch keine zusätzlichen Gebühren an, da das System jedem offen steht. Die Kosten der Biotonne waren 1. deutlich höher und wurden 2. nur durch die Haushalte getragen, die nicht von einer Befreiung Gebraucht gemacht haben.

    Dass die Biotonne den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt haben soll, haben wir an keiner Stelle - weder implizit noch explizit - behauptet und tun dies auch weiterhin nicht.


  • 02.03.2020
    Reinigung der Biogutcontainer.

    In meiner Strasse (Freiherr-vom-Stein Str.) in Daun steht seit Wochen ein Container. Dieser wurde zwar vor Kurzem ausgetauscht gegen einen von Menschen mit Beeinträchtigungen nicht nutzbaren Container mit kleiner Klappe, jedoch konnte bisher NIEMALS eine Reinigung des Containers vermerkt werden. Nun wird bei uns ja der Biomüll durch Remondis abgeholt, es stellt sich die Frage, wer eigentlich die Reinigung der Container durchführt?

    Thomas Gemmel
    Grundsätzliich ist auch die Firma Remondis dazu in der Lage, eine Reinigung der Container durchzuführen.
    Diese ist aber nur dann möglich, wenn die Temperaturen dauerhaft im positiven Bereich liegen - womit in den kommenden Wochen sicherlich zu rechnen ist.
    Ab dann wird - entweder durch Remondis oder durch A.R.T. Fahrzeuge - regelmäßig eine Reinigung der Behälter erfolgen.

  • 02.03.2020
    Hallo A.R.T. - Team,
    Warum ist es offensichtlich nicht möglich, z. B. im Bürgeramt Augustinerhof ausreichend Biotüten vorzuhalten? Ich finde es sehr ärgerlich, immer wieder (!) vertröstet zu werden, man hätte leider keine Tüten oder könne nur einzelne Tüten abgegeben, weil die A.R.T. nicht genügend - oder rechtzeitig - (?) liefern würde. Woran hängt‘s? Warum verärgert man die Bürger so sehr, auch die, die grundsätzlich dem ganzen System positiv gegenüber stehen? Ich verstehe es nicht!
    Inzwischen gibt es ja wenigstens deutlich mehr Container im Innenstadtbereich als vorher, aber diesen Punkt finde ich sehr ärgerlich.
    Elisabeth Korn
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Wir werden uns nochmals mit der Ausgabestelle abstimmen. Grundsätzlich liefern wir binnen weniger Tage, sobald die Ausgabestelle uns ihren Bedarf meldet.

  • 28.02.2020
    Die im Mitteilungsblatt der VG Daun im Rahmen der Kreisnachrichten heute veröffentliche Pressemitteilung ist ebenso irreführend wie unseriös.
    Gleiches empfinde ich in Bezug auf die Aussage von Dr. Monzel auf der A.R.T. Website, in der er die Behauptung aufstellt, dass die Biotüte "freiwillig und nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden" sei.
    Was mittlerweile jeder wissen sollte ist, dass die Getrenntsammlung seit dem 1.1.2015 verpflichtend ist.
    In der Vulkaneifel wurde seit Jahren getrennt. Bioabfälle in die Biotonne, Recyclingmaterial in den gelben Sack, Problemmüll nach Walsdorf oder zum Umweltmobil, Sperrmüll zweimal jährlich an die Straße. Vorbildlich!
    Bis Ende Dezember war die Biotonne kostenpflichtig. Wenn Sie nun, wie von Dr. Monzel dargestellt, nicht mehr mit Kosten verbunden ist, dann hätte mit der Einführung von Tüte und Container eine spürbare Kostensenkung im Landkreis Vulkaneifel die Folge sein müssen.
    Muss ein System, das alte Menschen und Menschen mit Handicap rigoros von der gesetzl. verankerten Teilhabe ausschließt, nun auch noch mit FAKE NEWS um die Ecke kommen?
    Fakt ist, dass die BürgerInnen bei kostenfreier Nutzung der Bioabfallentsorgung eine erhebliche Gebührenerhöhung in Kauf nehmen mussten.
    Früher habe ich mir mit meinen zwei benachbarten Familien eine 240 l Tonne geteilt. Heute habe ich eine 80 l Tonne für mich alleine.
    Ich trenne nach wie vor akribisch, laufe oder fahre zum (keine Kosten verursachenden) Bio-Container, bringe meinen Problemmüll zum Umweltmobil und zahle drauf!
    Bitte erläutern Sie mir meinen Spareffekt?
    Ingrid Wesseler
    Sie haben völlig Recht, was die gesetzliche Vorgabe der Getrenntsammlung von Bioabfall seit dem 01.01.2015 angeht. Der A.R.T. hat aus diesem Grund das jetzige Bioabfallerfassungssystem eingeführt und zum 01.01.2020 auch auf den Landkreis Vulkaneifel ausgeweitet. Inwieweit der Bürger seine im Haushalt anfallenden Bioabfälle tatsächlich dem Entsorgungsträger überlässt, kann und wird aber nicht zu kontrollieren sein. Das gilt für das Bringsystem oder das Holsystem gleichermaßen. Das jetzige Bringsystem ist für den Nutzer auch tatsächlich nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden, weil es jeder nutzen kann. Dabei bezieht sich "zusätzlich" darauf, dass die Haushalte mit Biotonne nach der alten Regelung gegenüber Haushalten ohne Biotonne zusätzliche Kosten (Gebühren) bezahlen mussten.

    Wie man unseren zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Kosten und Gebühren entnehmen konnte, sind für die Höhe der Gebührensätze nicht nur die Kosten der Bioabfallsammlung maßgeblich. Sie sind vielmehr ein Kostenbestandteil von vielen weiteren, wie z.B. für Restabfall, Problemabfall, Sperrabfall. Alles Leistungen die sie als vorbildlich bezeichnen und die auch bezahlt werden müssen. Gestatten Sie uns in diesem Zusammenhang den Hinweis, dass sie die zweimalige straßenweise Einsammlung von Sperrabfall als vorbildlich bezeichnen und inzwischen sogar bis zu viermal jährlich auf Abruf zur Verfügung steht.

    Sie erwähnen, dass Sie sich mit zwei benachbarten Familien einen 240 l-Restabfallbehälter geteilt haben und Sie nun alleine einen 80 l-Behälter nutzen und drauf zahlen würden. Aus Datenschutzgründen möchten wir an dieser Stelle keine näheren Angaben machen, halten die erste Aussage aber nach den uns vorliegenden Daten für unzutreffend. Wenn Sie darüber hinaus nun für sich alleine ein 80 l-Gefäß nutzen, stellt sich die Frage, warum nicht weiterhin gemeinsame Restabfallgefäße mit den Nachbarn genutzt werden? Für den A.R.T. ist nur die Gesamtzahl der Bewohner für die Bemessung der Mindestgefäßgröße entscheidend. Darüber hinaus hat jeder Grundstückseigentümer die Wahl, ob er größere oder zusätzliche Gefäße haben möchte. Je nach Anzahl, Größe und Leerungsbedarf bemisst sich die Gebühr. Sie bzw. die Hausgemeinschaft haben also durchaus Einfluss auf die Gebührenhöhe. Dies hatte man im Vorjahr nicht. Da wurde eine Jahresgebühr nach Anzahl und Größe jedes Haushaltes erhoben. Egal ob man seinen 240 l-Restabfallbehälter benötigte oder nicht. Wir halten das jetzige Gebührensystem für gerechter und ausgewogener. Viele Bürger sehen das auch so. Sie baten um Erläuterung des Spareffektes? Das können wir gerne tun und bieten Ihnen hierzu - da personenbezogene Daten an dieser Stelle nicht erörtert werden - eine Kontaktaufnahme mit uns an.

    Erlauben Sie uns abschließend noch den Hinweis, dass wir keine Falschmeldungen verbreiten.


  • 26.02.2020
    Hallo Team ART!
    In eurer Antwort zu meiner Anfrage wegen Plastiktüten in Biocontainern heißt es: „Unabhängige Analysen des Inhalts der Biogutcontainer zeigen eindeutig, dass der Störstoffanteil wesentlich geringer ist, als in der noch bis Jahresende im Landkreis Vulkaneifel genutzten Biotonne.“

    Ergänzend dazu noch zwei Fragen:
    1. In einer Biotüte wären sicherlich Laub, Rinde oder Tannenzapfen usw. als Störstoffe anzusehen. In der Biotonne waren sie dagegen erlaubt. Unter Berücksichtigung dieser Regelung bitte ich um Mitteilung, welche Störstoffe früher in der Biotonne festgestellt wurden.

    2. Dass z.B. das Witzenhausen Institut mit der Durchführung der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt wurde. konnte man in der Presse nachlesen und wurde auch dem Kreistag Vulkaneifel von Geschäftsführer Monzel mitgeteilt. Es dürfte daher sicherlich keiner betriebsbedingten Geheimhaltung unterliegen, mir mitzuteilen, von welcher unabhängigen Stelle die oben zitierte Feststellung getroffen wurde.
    Mit freundlichen Grüßen
    H.P. Felten

    Hans-Peter Felten
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Die Analyse erfolgte im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung.

    Da die Ergebnisse der Analyse noch nicht veröffentlicht sind, bitten wir diesbezüglich um Geduld bis zu deren Vorstellung im Rahmen der kommenden Verbandsversammlung.


  • 26.02.2020
    Warum stehen in Waldrach nur noch Biotonnen mit der kleinen braunen Öffnung ?
    Warum wurde das geändert ?

    Wann werden die Tonnen mal gereinigt ? An dem Wetter kann es ja jetzt nicht mehr liegen.

    xxx xxx
    Aufgrund der hohen Fehlwurfrate mussten die Behälter mit großem Deckel leider wieder entfernt und durch Behälter mit kleiner Einwurfklappe ersetzt werden.

    Da für die kommenden Tage Schnee und Frost vorhergesagt sind, ist eine Reinigung derzeit nicht möglich.


  • 25.02.2020
    Hallo ART-Team,
    heute war ich wieder in der Ratsapotheke in Konz.Auch mir (siehe Beitrag 343) wollte man erst nur 3 Biomülltüten geben, auf Nachfragen habe ich dann 2weitere Biomülltüten bekommen.Ich habe auf dieses Forum und ihre Antwort unter Beitrag 343 hingewiesen.Dort zeigte man sich doch sehr irritiert und gab die Verantwortung an die ART weiter,da sie zu wenige Tüten geliefert bekämen....???
    Mit freundlichen Grüßen
    Andrea Bremm
    P.S:Ich bin weiterhin ein Fan der Biomülltüte, aber dieses Feilschen um eine Tüte macht mich doch etwas mürbe.(neben dem Unsinn, dass ich dann extra öfters in die Stadt mit dem Auto fahren muss).Für mich ist der Eimer ohne Tüte nicht sinnvoll,da ich ja dann Wasser zum Säubern verschwende...
    Andrea Bremm
    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Ausgabestelle nochmals sensibilisieren und gerne größere Mengen bereitstellen.


Vielen Dank für Ihre Nachricht!
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