Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




Unser Forum zur Biotüte
Sie fragen, wir antworten!

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es in unserer Region die Biotüte.
Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen.
Daher bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit, Fragen zur Biotüte zu stellen oder einen Kommentar zu hinterlassen.




Frage 11 bis 20 von 225
  • 09.12.2019
    Hallo und guten Tag,
    nachdem Biotüten und die dazugehörige Tonne bei mir eingetroffen sind, wollte ich meine Neugier befriedigen und habs gestestet.
    Bei mir fallen eher wenig Küchenabfälle, Essensreste, usw. an.
    Nach 2 Tagen fing die kleine Tonne an zu "stinken", so das sie nach draußen (unters Dach) gewandert ist. Gestern war dann der Tag, an dem die Tütte gewechselt werden mußte. Das war unmöglich, da der völlig durchnässte Papierbeutel im Eimer festgefroren war.
    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wer sich das alles ausgedacht hat, bzw. warum das nicht bis zu Ende durchdacht wurde.
    All das "schön reden" was hier betrieben wird um uns diese "blöden Tüten" schmackhaft zu machen, funktioniert so nicht wirklich!
    Von daher ist meine Hoffnung, das die "Biotonne" irgendwann wieder zurück kommt, gerne auch gegen einen Aufpreis!
    MfG
    Jürgen Spohr
    Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.
    Wir empfehlen, sehr nasse Essensreste in Zeitungspapier o.ä. einzuschlagen um die Feuchtigkeit etwas zu binden.
    Im restlichen Verbandsgebiet ist die Biotüte bereits seit 2 Jahren im Einsatz und wird dort gerne genutzt. Sicherlich muss man bei jedem neuen System erste Erfahrungen sammeln um den individuell besten Umgang damit zu finden. Wir sind überzeugt, dass die Biotüte auch für Sie künftig eine praktikable Lösung sein kann.

    Ihr A.R.T.


  • 09.12.2019
    In meinen Anfragen Nr. 204 und 208 haben Sie bestätigt, dass Gemeinden oder Städte keine Aufwandsentschädigung für die Bereitstellung der Sammelcontainerstandorte erhalten und dies auch für die Zukunft nicht geplant ist. Stattdessen verweisen Sie auf eine Vergütung im Zusammenhang mit den "Wertstoffinseln", die die Gemeinde erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie mit dem Begriffe "Wertstoffinsel" lediglich die Altglassammelcontainerstandorte meinen.

    Dazu meine Fragen:
    a) Woher stammt diese Vergütung, auf die Sie den Gemeinden gegenüber verweisen, und ist hier eine Zweckbestimmung definiert?
    b) Wie verhält es sich mit dieser Vergütung für Bioabfallsammelstandorten, die sich nicht im Bereich einer "Wertstoffinsel" befinden?
    c) Sie benötigen für einen halbwegs leistungsfähigen Betrieb Ihres Systems mindestens 5.000 bis 6.000 Standorte innerhalb des Verbandsgebietes. Aus welchem Grund sollte eine Gemeinde oder eine Stadt, die i.d.R. in unserer Region meistens über einen nicht ausgeglichenen und überschuldeten Haushalt verfügt, Ihnen der ART, einer Gebühren finanzierten und schuldenfreien Institution, kostenfrei und unbefristet Standorte suchen, einrichten und unterhalten?
    d) Sie verweisen wiederholt in der Öffentlichkeit und in der Politik auf den Kreis Birkenfeld, in dem das System seit vielen Jahren funktioniere. Wissen Sie, ob dieser Kreis für die Bereitstellung eines Standortes eine Aufwandsentschädigung zahlt und wenn ja, wie hoch diese ausfällt?

    Vielen Dank!

    Stephan Müllers
    Für die Bereitstellung und Unterhaltung von Wertstoffinseln (Altglas, Bioabfall sowie evtl. Alttextilien) zahlt der A.R.T. an die Verbandsgemeinden Vergütungen oder ist selbst für die Reinigung und Unterhaltung zuständig. Ob und in welcher Form Verbandsgemeinden Vergütungen an die Ortsgemeinden weiterreichen entzieht sich unserer Kenntnis.
    Bei Ihrem Hinweis auf die Bereitstellung von Flächen lassen Sie den Umstand außer Acht, dass der A.R.T. kein privates Unternehmen ist sondern als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger eine Aufgabe der Gemeinde oder Stadt im Rahmen der Daseinsvorsorge durchführt. Die Bereitstellung öffentlicher Flächen für die Einsammlung von Abfällen stellt nicht die Ausnahme sondern den Regelabfall einer geordneten Müllabfuhr in Deutschland dar. Im Übrigen vertreten Gemeinden Ihre Bürger und von diesen haben nicht wenige ein Interesse daran, möglichst haushaltsnahe Lösungen für die Abgabe ihrer Bioabfälle zu erhalten. Insofern ist es begrüßenswert, wenn die Gemeinden den A.R.T. bei der Aufstellung von Bioabfallsammelbehältern unterstützen. Für Auskünfte über ein mögliches Vergütungsmodell im LK Birkenfeld verweisen wir an die dort zuständigen Behörden. Ihr A.R.T.

  • 05.12.2019
    Wir führen mehrer Hausverwaltungen in jeweils verschiedenen Größenordnungen (Wohneinheiten) durch. In allen von uns betreuten Wohneinheiten wurden entgegen unserer jeweils schriftlich angeforderten Größenmengen nicht die erforderlichen beliefert. In einem Fall 1.100 Ltr. wurde zunächst zwei a 80 Ltr. geliefert. Nunmehr wurden diese mit dem 1.100 Ltr. Gebinde ausgetauscht. Da sich in der Immobilie 12 Wohnheinheiten befinden möchten wir einmal wissen, wann die dazugehörigen Behältnisse für den Bioabfall geliefert werden. Bei dem 1.100 Ltr Behältnis war kein Bioeimer enthalten.
    walter grewen
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    In Mehrfamilienhäusern werden die Startersets nicht entsprechend der Anzahl der Mieteinheiten ausgeliefert. Die Bewohner haben die Möglichkeit - wie auch in allen anderen Landkreisen üblich - sich ein Starterset kostenlos bei der Kreisverwaltung/Verbandsgemeindeverwaltung abzuholen.
    Auf Wunsch können wir Ihnen gerne Info-Flyer zur Bioüte zusenden, die Sie an Ihre Mieter ausgeben können. Senden Sie dazu bitte eine Email an kommunikation@art-trier.de

  • 03.12.2019
    Wenn man die Standorte der Biotonnen für den Landkreis Vulkaneifel ansehen will, erscheinen nur Orte aus dem Landkreis Bitburg-Prüm. Sehr vertrauenswerweckend!
    Thomas Gemmel
    In der tabellarischen Auflistung und auf der Karte (www.art-trier.de/biogutsammelstellen) sind sowohl die Standorte im Landkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm als auch die Standorte im Landkreis Vulkaneifel verzeichnet.
    Ab sofort werden dort wöchentlich eine Aktualisierung der Standorte erfolgen. Noch in dieser Woche rechnen wir mit ca 30 weiteren Containerstandorten für den Landkreis Vulkaneifel.

    Ihr A.R.T.


  • 03.12.2019
    Folge zu Beitrag 211

    Es sstimmt nicht, in der tabellarischen Aufstellung findet sich kein einziger Ort im Kreis Vulkaneifel, auch auf der Karte sind nur ein Bruchteil der bereits bekannten Standorte verzeichnet.

    Thomas Gemmel
    Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die tabellarische Auflistung schnellstmöglich korrigieren. Die Kartenansicht bietet Ihnen schon jetzt eine Übersicht der derzeitig genehmigten Containerstandorte.

    Ihre Anfrage bezüglich Abfuhrterminen und Regelungen der Abfallsatzung werden wir persönlich beantworten, da sie nicht im Zusammenhang mit der Biotüte steht.

    Ihr A.R.T.


  • 02.12.2019
    Guten Tag,

    warum gibt es die braunen, geschlossenen Bio-Eimer nicht mehr? Stattdessen sind bei Ihnen nur noch "offene/gelöcherte" Eimer - türkisfarben - vorhanden. Warum die Behältnisse nun "offen" sind, konnte mir bislang vor Ort keiner erklären.

    Dabei kann es damit (denke ich) gut vorkommen, dass der Inhalt eher riecht bzw. früher/mehr durchnässt ...

    Wo kann ich die geschlossenen/braunen Eimer herbekommen bzw. werden diese überhaupt noch produziert? Wieso diese Umstellung?

    Grüße
    EM

    Elke Metzdorf
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Die Erfahrungen der ersten Zeit mit der Biotüte haben gezeigt, dass der geschlossene Eimer die Feuchtigkeit zu sehr staut und so die Biotüte sehr schnell durchweicht und bei der Entsorgung reißt.
    Der neue belüftete Eimer war längere Zeit bei einer Testgruppe im Einsatz, die diesen auf Funktionalität geprüft hat. Er führt nicht nur dazu, dass die Tüte wesentlich weniger durchnässt, es konnte auch keine vermehrte Geruchsbelästigung festgestellt werden.
    Alles in allem wollten die Testpersonen nicht mehr auf den geschlossenen Eimer umsteigen, weshalb ab sofort von uns nur noch diese Version des Eimers zur Verfügung gestellt wird.
    Sollten Sie einen geschlossenen Eimer wünschen, können Sie ähnliche Modelle problemlos im Handel käuflich erwerben. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass der neue Eimer auch Ihnen sicherlich gute Dienste leisten wird.

    Ihr A.R.T.


  • 28.11.2019
    Hallo, ich habe am Dienstagmittag ein Foto von der Biotonne am Ausstellungsgelände gemacht, das ich Ihnen leider nicht schicken kann - funktioniert einfach nicht. Jedenfalls: DA SOLL ICH HINSPAZIEREN, auf dem Weg zum Einkaufen oder zum Arzt ...??? Die Tonne war knallvoll, oben guckten 2 dicke Tüten raus, davon standen oder lagen mehrere Papiersäcke, Plastiksäcke, ein großer Karton. Die Stadt muss offenbar ständig aufräumen. Soll DAS die neue Umweltfreundlichkeit sein? Sie haben die Sauerei nicht verursacht, das sind Leute, die zu faul und unverschämt sind und ihren Krempel dort ablegen. Vorherzusehen war es!!! Es gibt keinen Weg, den ich DAMIT verbinden kann.
    Ursula Rogers
    Es tut uns leid, dass der Container scheinbar gut genutzt wird, jedoch für Sie nicht gut gelegen ist. Die Standorte werden durch die jeweils zuständige Gemeinde definiert, da wir nicht über eigenen Grund und Boden in den Orten verfügen. Gerne können Sie sich an Ihren Ortsbürgermeister wenden und den Bedarf eines fußläufig erreichbaren Containers verdeutlichen. Wir sind sehr gerne bereit, weitere Container in Prüm aufzustellen
    Ihr A.R.T.

  • 27.11.2019
    In meiner Anfrage Nr. 204 haben Sie bestätigt, dass Gemeinden oder Städte keine Aufwandsentschädigung für die Bereitstellung der Sammelcontainerstandorte erhalten.
    Ist denn in Erwägung gezogen, eine finanzielle Entschädigung in der naheliegenden Zukunft vorzusehen oder wird dies grundsätzlich generell ausgeschlossen?
    Stephan Müllers
    Eine derartige Entschädigung ist derzeit nicht vorgesehen, da es bereits für die Bereitstellung der Wertstoffinseln eine Entschädigung gibt und vielerorts die Biogutcontainer an diesen Standorten stehen.

  • 26.11.2019
    Hallo,

    in der Stadt Daun werden die Biotonnen das letzte Mal am 20.12.2019 geleert. Das neue Bringsystem beginnt jedoch erst am 01.01.2020, bis jetzt sind noch nicht einmal die Standorte der neuen Biotonnen veröffentlicht.

    Wohin also mit dem Biomüll vom 20.12. bis zur Einführung des neuen Systems? Ich weise hier auch darauf hin, daß die Gebühr für das bisherige System bis zum 31.12.2019 gezahlt wurde.

    Gerüchten zufolge gibt es bei den neuen "smarten" Tonnen (der Ausdruck an sich ist bereits ein Hohn) eine Gewichtsbeschränkung, bei der 120l-Tonne angeblich 40 Kilogramm. Stimmt das und falls ja, wie soll ich das überprüfen? Was passiert, wenn zuviel Gewicht in der Tonne ist?

    Thomas Gemmel
    Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Wir versichern Ihnen, dass die Sammelcontainer rechtzeitig bis zur letzten Leerung der Biotonne aufgestellt und deren Standorte rechtzeitig veröffentlicht werden.

    Eine Gewichtsbeschränkung für die Befüllung des Restabfallbehälters gibt es seit jeher. Diese liegt einerseits in der Handhabung durch die Mitarbeiter begründet und andererseits in der Hebeleistung der Schüttung an den Fahrzeugen. Sollte Ihr Behälter zu schwer sein, wird er künftig - wie bisher auch - nicht geleert werden.
    Ihr A.R.T.


  • 25.11.2019
    Sehr geehrte Damen und Herren, bitte um Information , wo
    sich in unserem Ort die
    Biosammelstellen befinden.
    Mit frdl. Grüßen J.Masson
    Josef jos.masson@gmx.de
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Die Standorte der Biogutcontainer in der Vulkaneifel befinden sich derzeit noch in der Endabstimmung.
    Spätestens Mitte Dezember werden die Containerstandorte auf unserer Karte auf www.art-trier.de/biogutsammelstellen veröffentlicht.

    Ihr A.R.T.



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