Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




Unser Forum zur Biotüte
Sie fragen, wir antworten!

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es in unserer Region die Biotüte.
Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen.
Daher bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit, Fragen zur Biotüte zu stellen oder einen Kommentar zu hinterlassen.




Frage 11 bis 20 von 185
  • 25.09.2019
    Hallo A.R.T.-Team,
    wie gerne würde ich schreiben, dass die Biotüte eine echt tolle Idee ist. Wird sie für uns aber nicht.
    Wir haben ein viel besuchtes Ferienhaus und wohnen selber in NRW. Zum Gäste verabschieden kommen wir immer zum Haus, reinigen selber und kümmern uns um den Garten.
    Ohne Biotonne werden wir erhebliche Schwierigkeiten bekommen, da wir jetzt schon öfter Gäste haben, die es mit der Mülltrennung nicht so genau nehmen, daher trennen wir noch mal nach, so gut es geht. Für die Biotüte sehe ich da schwarz bei uns.
    Den Rasenschnitt u.ä. immer wegzubringen wird uns dann vor eine neue Herausforderung stellen, da wir dafür dann extra Zeit einplanen müssen und keinen geeigneten PKW haben.
    Wir hoffen, dass die Leute nicht Grünschnitt und Biotüte aus Trotz bei den Grünschnittsammelstellen wegwerfen.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Küchenabfälle bringe ich immer sofort raus in die Biotonne, ohne diesen Behälter muss ich die Biotüte sicher zwischenlagern bevor sie dann zum Container kommt. Für uns wird es also nicht günstiger aber umständlicher, evtl. nicht realisierbar!
    Schade.
    Beste Grüße,
    Jenny
    Jennifer Gau
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Das Gebiet unseres Zweckverbandes ist stark touristisch geprägt. Die übrigen Landkreise sowie die Stadt Trier arbeiten bereits seit 2018 mit der Biotüte und kommen auch in Ferienwohnungen gut damit zurecht. Uns ist bewusst, dass sicherlich nicht alle Feriengäste das Biogut in den Sammelcontainern entsorgen. Gleiches gilt jedoch auch für Altglas und Verpackungsabfälle. Eine gute Aufklärung durch Sie als Vermieter ist ein wesentlicher Punkt, um auch für Feriengäste die Nutzung der Biotüte verständlich zu machen.
    Wir sind überzeugt, dass auch in Ihrem Landkreis die Erfahrung zeigen wird, dass die Biotüte eine gute Alternative zur Biotonne ist.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 24.09.2019
    Leider ist für unseren Bereich keine Sammelstelle ausgewiesen dass zum einen. Zum anderen. Nicht jeder Bürger ist mobil oder gesundheitlich in der Lage zu einer Sammelstelle, wenn sie dennn da ist zu fahren oder zu laufen. Was sollen diese Menschen denn machen ??? Ich bin der Meinung dass durch dieses Systhem die Hausmüll Tonne mehr belastet wird weil der Biomüll dann auch darin landet für eben die Leute denen die Möglichkeit des erreichens einer Sammelstelle fehlt.
    Anita Fechtner
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    In Ihrem Wohnort startet das System der Biotüte erst zum 1.1.2020. Vorher werden keine Sammelcontainer aufgestellt, da bis dahin die Biotonne noch abgefahren wird. Die Standorte werden derzeit mit den Ortsbürgermeistern/Ortsvorstehern abgestimmt. Diese müssen die Standorte definieren und genehmigen. Je mehr Standorte genehmigt werden, umso leichter sind diese auch für ältere Menschen erreichbar. Oftmals kann der Gang zum Sammelcontainer auch mit Einkäufen oder anderen Besorgungen verbunden werden. Wer gar nicht mobil ist, benötigt auch bei allen anderen Dingen des Haushalts Unterstützung, so dass sich sicherlich auch für die Entsorgung der Biotüte eine Lösung findet.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 24.09.2019
    Hallo,
    glaubt Ihr noch an den Weihnachtsmann?
    Ich gehe davon aus, dass die Küchenabfälle ab jetzt in den Restmülleimer kommen.
    Ist das so gewollt? Wenn ja, wieso?
    Pessimistengruß
    Jörg
    Jörg Schumann
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Warum unsere Überzeugung zum Thema Weihnachten darüber entscheiden soll, ob Biogut im Restabfall entsorgt wird, ist uns nicht ganz klar.

    In anderen Landkreisen funktioniert das System größtenteils sehr gut. Mit der steigenden Anzahl an Containern sogar immer besser.

    Wir glauben, dass sich sowohl Christkind als auch Weihnachtsmann sich wünschen, dass möglichst viele Menschen dem System der Biotüte eine Chance geben und es zumindest testen, bevor sie es ablehnen.

    Optimistengruß,
    Ihr A.R.T. Team.


  • 24.09.2019
    Hallo A.R.T. Team,
    Ich kann überall nur Informationen darüber finden, was sich für Einfamilienhaushalte ändern wird. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 31 Wohnungen. Was ändert sich denn für uns? Ich gehe davon aus, dass dann in Zukunft in unserem Haus gar kein Müll mehr getrennt wird und sämtlicher Müll im Restmüllcontainer landet. Die Anzahl der Leerungen müsste drastisch erhöht werden und die Gebühren dafür steigen massiv. Ist das so gewünscht?
    Ich selbst bin Rollstuhlfahrerin und frage mich ernsthaft, wie ich es in Zukunft bewerkstelligen soll den Biomüll in einer Tüte zum entsprechenden Container zu transportieren, den ich vermutlich noch nicht einmal alleine öffnen kann. Soviel dann zum Thema "Inklusion" und "selbstbestimmtes Leben"...
    Ich habe schon verstanden, dass es sich bei der Biomülltüte um ein freiwilliges Bringsystem handelt. Ich habe in der Vergangenheit meinen Müll getrennt und würde dies in Zukunft gerne weiter tun. Dafür sehe ich momentan allerdings schwarz...

    Mit freundlichen Grüßen
    Diana Kolbe

    Diana Kolbe
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Bezüglich der künftigen Regelungen in Ihrem Mehrfamilienhaus ist Ihre Hausverwaltung Ihr Ansprechpartner, da diese die Regelungen innerhalb des Objekts treffen. Wir stellen lediglich die vom Eigentümer bzw. Bevollmächtigten gewünschten Behälter zur Verfügung.

    Bezüglich der Entsorgung Ihrer Bioabfälle möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Einfüllhöhe des Sammelcontainers für Biogut die gleiche ist, wie bei den großen Restabfallcontainern in größeren Wohnanlagen. Somit sollte dies auch für Sie als Rollstuhlfahrerin möglich sein. Wo genau ihr nächstgelegener Container stehen wird, wird derzeit durch die zuständigen Ortsbürgermeister definiert und zum Start des Systems auf unserer Webseite veröffentlicht.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 18.09.2019
    Liebes A.R.T.-Team,

    gerade habe ich in Ihrem Forum "gestöbert", weil ich durch Zufall hineinkam. Es veranlasst mich zu folgenden Zeilen:

    Dem ganzen A.R.T.-Team ein ganz großes Danke für die vielfältigen Arbeiten, die Sie für uns verrichten. Es ist unglaublich mit welcher Geduld Ihr Abfuhrteam mit dem Lastwagen rangiert, um durch die Straßen zu kommen. Leider musste ich gerade in der Straße Im Treff, bei der Uni Trier auch wieder Zeuge werden, wie dreist die Autofahrer parken. Ihr Team kam mit großem Können und Geduld vorbei - aber es passte keine Illustrierte mehr dazwischen. Auch wie die Abfalltonnen zur Abholung gefüllt sind. Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich sehe, dass es noch nicht einmal für manche Leute möglich ist gewisse Regeln einzuhalten.
    Alles in Allem : Ihrem fleißigem Team vor Ort, am Telefon oder in der Verwaltung: Danke!

    Es grüßt Sie
    Manfred Ziese

    Manfred Ziese
    Auch wenn es nicht unbedingt in dieses Forum gehört veröffentlichen wir diesen Beitrag natürlich sehr gerne. Das ganze Team freut sich über dieses Lob und bedankt sich an dieser Stelle.

  • 17.09.2019
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Betrifft:
    1. Restmülltonne
    ich habe Holzöfen das Ascheaufkommen ist im Winter größer als im Sommer heißt dies, das ich im Winter eine größer Tonne bekomme und diese im Sommer gegen eine kleinere tauschen kann? Oder muß ich immer die Kosten für die größere Tonne bezahlen? Oder soll ich die Asche im Winter auf die Straße streuen.
    2. Bioabfall
    ich bin 30% schwerbehindert ohne Auto. Muss ich mit dem Bioabfall durch ganz Dreis pilgern um den Abfall in einen Sammelbehälter zu beringen evtl. auch bei Glatteis , mit dem Resümee das ich mir die Hüfte breche und dann 80% schwerbehindert bin. Auch glaube ich nach meinen Erfahrungen mit ihrem Unternehmen nicht, das die Sammelbehälter ordnungsgemäß gereinigt und desinfiziert werden.
    Ich glaube eher das sich an diesen Sammelorten ein Eldorado für Ratten entwickelt. Außerdem wird so mancher
    Mitbürger seinen Abfall wild entsorgen, dies führt dann zu erheblichen Kosten zu entfernen dieser Wilddeponien.
    mit der Bitte um Stellungnahme.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marita Olbertz

    Marita Olbertz
    Guten Tag Frau Olbertz,

    gerne können Sie Ihren Restabfallbehälter im Winter 14-täglich leeren lassen und im Sommer seltener. So können Sie ganz flexibel die Höhe Ihrer Abfallgebühren beeinflussen.
    Das entsorgen Ihrer Abfälle auf der Straße wäre eine Ordnungswidrigkeit, die im Zweifelsfall mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet wird.

    Die Biotüte ist ein freiwilliges Bringsystem. Es besteht somit keinerlei Verpflichtung zur Nutzung des Systems. Bitte sprechen Sie Ihren Ortsvorsteher auf die geplanten Standorte für die Sammelcontainer an, da diese von der Gemeinde festgelegt und genehmigt werden müssen.
    Die Leerung der Container erfolgt wöchentlich, die Reinigung 14-täglich durch ein Spezialfahrzeug. Dabei werden die Behälter mit Hochdruckreinigern ausgesprüht, das Reinigungswasser wird durch das Fahrzeug aufgefangen. Eine Desinfektion erfolgt nicht.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 17.09.2019
    Hallo und guten Tag,
    vielen Dank für ihre schnelle Antwort.
    Sicher ist die Einführung der Biotüte grundsätzlich keine schlechte Sache.
    Schade nur, das man gleichzeitig die Biotonne abschafft und die Verantwortung für die Entsorgung von Grüngut dem Bürger überläßt. Mal abgesehen davon das der Jahresbeitrag nur unwesentlich geringer wird, bekomme ich erheblich weniger Leistung dafür!
    Dazu bleibt es einem jeden überlassen ein Fahrzeug anzuschaffen/zu unterhalten mit dem man sein Grüngut zur Sammelstelle fahren muß!
    Diese Sammelstelle gibt es übrigens schon seit ewigen Zeiten und wurde nicht wegen der Erfindung der Biotüte eingerichtet. Sie diente bisher allerdings nur dazu den Überschuss zu entsorgen.
    Von daher kann ich von meiner Seite aus nur sagen, das diese Umstellung ein großes Ärgernis darstellt und einen erheblichen Mehraufwand darstellt, schade!
    MfG
    Jürgen
    Jürgen Spohr
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.

    Die getrennte Erfassung von Grüngut ermöglicht eine wesentlich bessere Verwertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
    Während das sogenannte "strauchige Grüngut" (Baumschnitt, Hecken, Äste,...) direkt vor Ort geschreddert und anschließend von den Betreibern der Sammelstellen als Bodenverbesserer ausgebracht wird, wird das "krautige Grüngut" (v.a. Rasenschnitt) zu hochwertigem Kompost verarbeitet, der von unseren Kunden als "Mertesdorfer Kompost" sehr günstig erworben werden kann und so wieder in den heimischen Gärten als Dünger zum Einsatz kommt.
    Nahrungs- und Küchenabfälle kommen durch die getrennte Erfassung in der Biogasanlage auf deutlich bessere Verwertungsergebnisse, da das Grüngut den Gärungsprozess eher verhindert.

    Auch wenn die Entsorgung auf Grüngutsammelstellen mit etwas mehr Aufwand verbunden ist, so kann bspw. durch den Zusammenschluss mehrerer Haushalte beim Transport der individuelle Mehraufwand in Grenzen gehalten werden.
    Zudem sind wir gerne bereit, weitere Grüngutsammelstellen einzurichten, wenn sich potenzielle Betreiber hierfür finden.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 16.09.2019
    Hallo, ich bin bei uns im Ort Leudersdorf (Gemeinde Üxheim) im Ortsbeirat. Wir würden gerne wissen, wie groß die Tonne ist wo die Tüte entsorgt wird. Oder schicken Sie mir das als PDF an die E-Mail Adresse?
    MfG
    Thomas Weber
    Thomas Weber
    Guten Tag Herr Weber,

    bei den Biogutbehältern handelt es sich um 770 Liter Behälter. Diese werden wöchentlich geleert und 2-wöchentlich gereinigt.
    Sollten Sie weitere Informationen benötigen, stehen wir gerne auch telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 16.09.2019
    Hallo, wir kompostieren seit 27Jahren unsere Bioabfälle in drei Thermokompostern, die wir uns extra hierfür gekauft haben, auf unseren Privatgrundstück selber. Müssen wir bei der Biotüte mitmachen? Wohin sollen wir uns wenden um es nachzuweisen, dass wir keine Biotüten brauchen? Grüße LV.
    Lena Volz
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Die Biotüte ist ein freiwilliges Bringsystem. Es besteht keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme, so dass Sie gerne weiterhin Ihre Komposter nutzen können.
    Sollten Sie dennoch einmal gekochte oder verdorbene Küchenabfälle, Fleisch, Knochen oder sonstiges, was nicht in Ihrem Komposter verwertet werden kann, entsorgen wollen, können Sie dazu jederzeit unsere Sammelcontainer nutzen.

    Ihr Team des A.R.T.


  • 16.09.2019
    Hallo und guten Tag,
    vlt. verstehe ich ja nur etwas falsch, aber ich habe seinerzeit den Komposter aus unterschiedlichen Gründen abgeschafft und mir dann für meine Gartenabfälle eine Biotonne gegönnt.
    Nun soll diese, wenn ich es richtig verstehe, komplett abgeschafft werden?
    Wohin also in Zukunft mit all den Gartenabfällen???
    MfG
    Jürgen
    Jürgen Spohr
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Im Rahmen der Harmonisierung der Leistungen im Verbandsgebiet des A.R.T. hat der Kreistag im Landkreis Vulkaneifel bereits 2017 die Einführung der Biotüte zum 01.01.2020 beschlossen. Dieser Beschluss wurde im Kreistag am 02.09.2019 nochmals bestätigt.
    Gartengrün wie Rasenschnitt, Äste u.ä. können künftig an den Grüngutsammelstellen im Verbandsgebiet angeliefert werden. Eine Übersichtskarte mit Ihrer nächstgelegenen Sammelstelle finden Sie auf unserer Webseite.
    Nahrungs- und Küchenabfälle werden künftig in Sammelcontainern an zentralen Standplätzen in den Gemeinden gesammelt.
    Weitere Informationen zur Biotüte finden Sie ebenfalls hier auf unserer Webseite und im Video zur Biotüte:https://www.art-trier.de/cms/biotuete_video-1002.html

    Ihr Team des A.R.T.



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