Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)




06.02.2017

Sperrabfalleinsammlung im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Nur angemeldete Abfälle werden eingesammelt

Bereits im Jahr 2015 beschloss der Kreistag des Landkreises Bernkastel-Wittlich die Einführung der Sperrabfuhr auf Abruf zum 01.01.2017. Der A.R.T., auf den die abfallrechtlichen Aufgaben des Landkreises Bernkastel-Wittlich zum 01.01.2016 übertragen wurden, informiert, dass aufgrund dieser Umstellung ab sofort nur noch angemeldete Sperrabfälle mitgenommen werden können.

Sperrabfalleinsammlung auf Abruf
Seit diesem Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihren Sperrabfall (in haushaltsüblichen Mengen bis maximal 5 m³) bei Bedarf pro Haushalt bis zu sechs Mal im Jahr kostenfrei abholen zu lassen. Voraussetzung dafür ist die Abstimmung eines Abholtermins. Dazu genügt ein Anruf beim Abfall-Telefon. Die Einsammlung erfolgt durch ein beauftragtes Unternehmen, welches die Orte im Landkreis Bernkastel-Wittlich monatlich anfährt. Ein Anspruch auf den nächsten oder einen bestimmten Termin besteht nicht.

Nach Vereinbarung eines Termins muss der Sperrabfall am Abfuhrtag ab 6 Uhr morgens bzw. frühestens am Vorabend ab 18 Uhr zur Abholung am Straßenrand bereitgestellt werden.

Bei Unklarheiten und Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abfall-Telefons gerne zur Verfügung.


Extra: Sperrabfall
Als Sperrabfall gelten sperrige Abfälle, die aufgrund ihrer Größe oder Beschaffenheit auch nach der Zerkleinerung nicht in den zugelassenen Abfallbehältern entsorgt werden können oder das Entleeren erschweren. Der Grundsatz zur Abgrenzung von Bauabfällen lautet „was beim Umzug mitgenommen werden könnte, zählt zum Sperrabfall“. Auch Metalle und Elektro(nik)geräte gehören dazu. Allerdings ist zu beachten, dass Elektro(nik)geräte getrennt vom restlichen Sperrabfall bereitgestellt werden müssen.

Von der Sperrabfallabfuhr durch den A.R.T. ausgenommen sind Abfälle, die aufgrund ihrer Größe (Höchstbreite 1,50 m) oder ihres Gewichts (Höchstgewicht 50 kg) nicht verladen werden können, Abfälle aus Haushaltsauflösungen, Bauabfälle jeglicher Art sowie gewerblich genutzte Geräte wie z.B. Kühltheken.



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