Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)


Abfall oder nicht?

Abholung von Grünabfällen

Bitte beachten Sie! Spezielle Informationen für...
  • Trier/TR-Saarburg

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    Abholung auf Abruf

    Grünabfälle werden in der Regel alle 2 Wochen auf Abruf eingesammelt. Voraussetzung ist eine Anmeldung am Abfall-Telefon. Die Grünabfälle müssen am Abfuhrtag bis 6 Uhr morgens, dürfen aber frühestens am Vorabend ab 18 Uhr zur Abholung am Straßenrand bereitstehen. Dabei sind die Hinweise "Für die Abholung gilt" (siehe unten) zu beachten. Bereits Tage zuvor bereitgestellte, nicht angemeldete und nicht ordnungsgemäß bereitgestellte Grünabfälle stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Die Grünabfälle müssen außerdem so bereitgestellt werden, dass niemand gefährdet wird und die Straßen nicht verschmutzt werden.

    Ein Anspruch auf eine 14-tägliche Einsammlung besteht nicht.

    Der Service steht nur in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg zur Verfügung und ist in den Gebühren, die die Kundinnen und Kunden, die dort leben an den A.R.T. zahlen, enthalten.


    • Für die Abholung gilt:

      • Die Grünabfälle müssen vor dem Grundstück, auf dem sie angefallen sind, bereitgestellt werden.
      • Durch die bereitgestellten Grünabfälle darf niemand gefährdet wird und die Straßen nicht verschmutzt werden. 
      • Pro Anruf oder E-Mail kann eine Abholung angemeldet werden. Weitere Buchungen sind bis zur Abholung bereits angemeldeter Grünabfälle nicht möglich (kein Abo-Service). Ein Anspruch auf eine 14-tägliche Abholung besteht entsprechend der Abfallsatzung nicht.
      • Pro Termin dürfen maximal 3 m³ bereitgestellt werden.
      • Das Gewicht pro Bündel, Papiersack oder Behälter darf maximal 20 kg betragen. Ansonsten werden die Bündel nicht mitgenommen bzw. die Behältnisse nicht geleert.
      • Äste dürfen maximal einen Durchmesser von  5 cm und eine Länge von 1 m aufweisen. Sie müssen gebündelt werden.
      • Zum Bündeln dürfen nur verrottbare Materialien wie Hanfseile, Weiden oder Kordel verwendet werden. Ansonsten werden die Bündel nicht mitgenommen.
      • Rasenschnitt, Laub und Pflanzenreste sollten anwelken oder antrocknen. Außerdem sollte auf möglichst geringe Erdanhaftung geachtet werden.
      • Für das Bereitstellen sollten leichte Behälter wie Gartenabfallsäcke aus Papier oder wiederverwendbaren Gartenfaltsäcke verwendet werden. Die Behälter sollten erst kurz vor dem Abholtermin befüllt, Säcke sollten nicht zugebunden werden.
      • Kunststoff-, Zement-, Futtermittelsäcke werden zur leichteren Entleerung grundsätzlich aufgeschlitzt.
      • Mit Grünabfällen gefüllte Gelbe Säcke werden nicht geleert.
      • Foliensäcke und Kartons werden nach der Leerung zurückgelegt. Gartenabfallsäcke aus Papier werden mitgenommen.
    • Nach der Abholung gilt:

      • Bürgersteig bzw. Straße müssen von dem letzten Abfallbesitzer gereinigt bzw. verbliebene Reste entfernt werden.
      • Für Schäden an Säcken und Behältern bzw. deren Verluste wird keine Haftung übernommen.
    Wichtig!

    Ohne eine gut sichtbare Hausnummer an Ihrem Haus können wir Ihrem Auftrag nicht nachkommen. Das Anbringen einer Hausnummer ist nach dem Baugesetzbuch auch vorgeschrieben.

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Allgemeine Infos

Stoffliche Verwertung

Grünabfälle werden in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg 14-täglich auf Abruf eingesammelt. Sie werden im Entsorgungs- und Verwertungszentrum (EVZ) Mertesdorf kompostiert. Dieser Prozess dauert etwa 6 bis 8 Wochen. Während der Kompostierung wird die Temperaturentwicklung beobachtet. Wenn nötig, werden die so genannten Rottemieten umgesetzt, in Trockenzeiten werden sie gewässert, um die "Arbeit" der Mikroorganismen zu unterstützen. Bei zu hohen Niederschlagsmengen werden die Mieten mit Folie abgedeckt, um einer Verpilzung vorzubeugen. Zum Schluss wird der Kompost in unabhängigen Labors untersucht.

Der Mertesdorfer Kompost wurde mit dem RAL-Gütesiegel "Kompost" ausgezeichnet. Dazu muss er uneingeschränkt die hohen Prüfnormen wie zum Beispiel für Nährstoffe und Schwermetalle erfüllen. Hohe Temperaturen (bis zu 65° C) wirken während der Rottephase den Samen von unerwünschten Begleitkräutern und Krankheitskeimen entgegen.


Wichtig!

Die Grünabfälle müssen unbelastet und frei von Krankheiten sein. Andernfalls müssen sie als Restabfall entsorgt werden.

  • Das gehört dazu ...

    • Äste
    • Baumschnitt
    • Baumstämme (Durchmesser maximal 5 cm, Länge maximal 1 m)
    • Fallobst
    • Gras, Grasschnitt
    • Heckenschnitt
    • Laub
    • Rinde
    • Tannenzapfen
    • Wurzeln (keine Wurzelstöcke)
  • Das gehört n i c h t dazu ...

    • Blumenerde > zum Restabfall
    • Baumstämme (Durchmesser mehr als 5 cm, Länge mehr als 1 m) > EVZ Mertesdorf und Entsorgungszentrum Sehlem
    • Grasnarben > Erdaushub unbelastet
    • Küchenabfälle > Bioabfall
    • mit Krankheiten (z. B. Buchsbaumzünsler) befallener Gartenabfall > Restabfall
    • Komposterde > Restabfall
    • Riesenbärenklau > Restabfall
    • Japanischer Staudenknöterich (Abgabe nur bei der Grünschnitt-Sammelstelle Mertesdorf) > EVZ Mertesdorf
    • Baumstümpfe mit Wurzeln > EVZ Mertesdorf und Entsorgungszentrum Sehlem
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